SGK Olpe

Jahreshauptversammlung der SGK

Kommunalpolitik

Von links: Bürgermeister Christian Pospischil, Bernd Banschkus, Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes, der neu gewählte SG


Auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) im Kreis Olpe standen neben dem Hauptreferat des Attendorner Bürgermeisters Christian Pospischil die Vorstandswahlen als wichtigster Punkt auf der Tagesordnung. Ein Grußwort zu Beginn sprach der Vorsitzende des SPD-Kreisverbands, Bernd Banschkus.

Vorsitzender Peter Susel wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt und steht für weitere zwei Jahre an der Spitze der SGK und mit ihm die alte und auch neue Geschäftsführerin Sibille Niklas aus Wenden. Als stellvertretende Vorsitzende stehen Peter Susel zwei Drolshagener Kommunalpolitiker zur Seite: der dortige Ortsvereinsvorsitzende Florian Hahnl sowie der Fraktionsvorsitzende Tobias Brömme.
In ihrem Rechenschaftsbericht verwies Sibille Niklas auf die vielfältigen Aktivitäten der Kommunalpolitiker und hob besonders die Organisation von Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zu den kommunalen Finanzen und zum 150-jährigen Jubiläum der SPD hervor.
Mit Blick auf die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen hielt Peter Susel einen Rückblick für angebracht. Sein Fazit: „Es geht uns gut“, „aber der Blick in die Zeitung, die täglichen Nachrichten zeigen uns ein anderes Bild der Welt. Für die vielen Krisenherde und schwelenden Konflikte ist der Begriff „Krieg“ gerechtfertigt.“ Ausgelöst durch Hunger, Kriege und Perspektivlosigkeit im eigenen Land kommen Flüchtlingströme aus Osteuropa und über das Mittelmeer zu uns. Hier haben wir eine große Herausforderung, mit der wir umgehen wollen und müssen. Aufgaben, die von uns hier vor Ort in den Kommunen und im Kreis bewältigt werden müssen.“
Standortpolitik war das Thema von Bürgermeister Christian Pospischil; zwar mit Blick auf Attendorn, jedoch stellen sich ähnliche Probleme bzw. Situationen auch in anderen Kommunen des Kreises dar. „Der demografische Wandel und drohender Fachkräftemangel stellen Städte und Kommunen vor die Frage, welche Faktoren gestärkt werden müssen, um Industrie am Standort zu halten und welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um junge Leute hier zu halten und potentiell Zuziehende von unserer Region zu überzeugen. Dazu müssen Kräfte gebündelt werden. Zur Attraktivitätssteigerung einer Stadt oder Gemeinde tragen sportliche und kulturelle Freizeitangebote ebenso bei wie ein vielfältiges Kinderbetreuungsangebot und familienfreundliche Arbeitsplätze.“ Bei der Bildungs- und Schulpolitik unter dem Motto „kein Kind zurücklassen“ sei jeder Cent gut investiert. Als weiteren wichtigen Punkt hob Pospischil die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung hervor.
Die Wirtschaft in der Region habe inzwischen wieder den Stand an wirtschaftlicher Kraft wie vor der Krise erreicht. Doch auf Südwestfalen, die drittstärkste Industrieregion in Deutschland, komme die Herausforderung des demografischen Wandels zu und damit einhergehend drohender Fachkräftemangel. „Um den Anforderungen an eine moderne Industrieregion zu entsprechen, muss die Infrastruktur in unserem Raum erhalten und weiter ausgebaut werden. Dazu zählen die Verkehrsanbindungen der Straßen und Schienenwege und gerade im ländlichen Bereich auch die Breitbandversorgung. „Es müssen notwendige Mittel dafür bereitgestellt werden, damit Unternehmen hier produzieren können“, erklärte Susel.

 
 

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